dmexco 2016 endet mit Besucher- und Ausstellerrekord

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Bild:picdrop.de / dmexco

Die Digital-Marketing-Messe dmexco war aus Sicht des dahinterstehenden Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) ein voller Erfolg. Ein großer Zuwachs an Ausstellern, Rednern und Besuchern spreche dafür, dass das Kölner Event zu einem der wichtigsten Treffpunkte der Branche geworden sei.

Mehr Besucher, Aussteller und Speaker

Die vom Verband veröffentlichten Zahlen sind beachtlich: Kamen im vergangenen Jahr noch 43.000 Menschen, verzeichnete die diesjährige Ausgabe der dmexco mit über 50.000 Besuchern einen neuen Rekord. Die Branche hatte den größeren Andrang offenbar schon im Vorfeld erwartet und die Zahl der Aussteller auf über 1.013 anwachsen lassen. 2015 wollten sich noch 807 Unternehmen präsentieren. Ähnlich groß fiel der Zuwachs bei den Vorträgen aus. Stellten letztes Jahr 500 Redner ihre Thesen vor, waren es nun 570, die ein 17.000 Köpfe zählendes Publikum erreichen konnten.

Stand: facebook, Halle 7 © picdrop.de / dmexco
Stand: facebook, Halle 7 © picdrop.de / dmexco

Deutlich wurde die wachsende Wichtigkeit der Messe auch anhand der ausstellenden Unternehmen, unter denen mit Amazon, Google, Bing, Demandware, Salesforce, Spotify, Twitter, Paypal, Ebay und Adobe zahlreichen Größen der Digitalbranche vertreten waren. Wenn Gerald Böse, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Koelnmesse GmbH, die dmexco als internationale Drehscheibe für Branchenführer und Spezialisten charakterisiert, wirkt das angesichts dieser Namen nicht übertrieben.

Smartphone als Verkaufstreiber

Der Präsident des BVDW, Matthias Wahl, zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden. „Die diesjährige dmexco hat sich mal wieder selbst übertroffen. Gemeinsam mit den Ausstellern in Kombination mit einem einzigartig besetzten Seminar- und Konferenzprogramm haben wir die bedeutendsten Entwicklungen in den Fokus gestellt und wichtige Impulse für bestehende und neue Geschäftsmodelle gesetzt.“ Als besonders spannend für die Branchenvertreter entpuppten sich dabei Themen wie das Wachstum bei Mobilgeräten, FinTech, Cloud-Speicherdienste, der Datenschutz und die steigende Verbreitung von Werbeblockern, die für die Branche weiterhin eine Herausforderung darstellt.

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